Mit zwei jüngeren Schwestern bin ich in Zürich im Kreis 4 inmitten der lärmigen Umgebung des Garten-Restaurants meiner Eltern aufgewachsen. Mein Vater stammte aus dem Tessin, meine Mutter aus Norditalien. Ursprünglich wollte ich Architekt werden. Doch beim Besuch einer Klosterschule in der Innerschweiz war ich von der kontemplativen Stille so tief beeindruckt, dass ich das Gymnasium an diesem Ort besuchen wollte. In dieser Zeit waren Hermann Hesse und die romantischen Dichter, die Psychologen Erich Fromm und C.G. Jung meine Vorbilder. Im Fach Geschichte schrieb ich eine Abhandlung über die nordamerikanischen Indianer und in der Philosophie über den chinesischen Mystiker Laotse. Nach der Matura kam ich bei einem Sprachaufenthalt in London vermehrt mit Mystik, Medialität und Astrologie in Berührung.
Trotz eher geistigen Neigungen entschied ich mich für das Studium der Erdwissenschaften an der ETHZ, das ich 1979 mit dem Diplom abschloss. Von der Klarheit des naturwissenschaftlichen Denkens war ich genauso fasziniert wie von den intuitiven Ahnungen der geistigen Dimension des Lebens. Gleichzeitig studierte ich intensiv Astrologie und beteiligte mich in Selbsterfahrungsgruppen, wo ich Mitte 70er Jahre Körper- und Energiearbeit kennenlernte (Bioenergetik, Esalen, Urschrei, Wilhelm Reich). Gegen Ende des Studiums kamen Meditation und östliche Philosophie hinzu.
Die mystische Ekstase des indischen Heiligen Sri Ramakrishna inspirierten mich, anfangs 1979 der spirituellen Gemeinschaft eines in den USA lebenden indischen Meisters beizutreten. Im Gleichschritt mit dem Wachstum dieser Gemeinschaft in Zürich verbrachte ich in ihr 20 Jahre meines Lebens und praktizierte intensiv Meditation und Kontemplation. 16 Jahre lang war ich dort auch als Koch tätig, wo ich mit Gruppen aus aller Herren Länder zusammen für die Verpflegung verantwortlich war. Viele Jahre lang beschäftigte ich mich mit dem umfangreichen Werk des indischen Yogi Sri Aurobindo und seiner Erfahrung der supramentalen Wirklichkeit.
Beruflich war ich stets in der Informatik tätig, teils selbständig teils angestellt, mit teils grösseren und kleineren Auszeiten und bis Ende März 2020 noch mit einem Pensum von 5-6 Tage/Monat.
Die letzten Jahre widmete ich dem Studium ganzheitlicher Heilmethoden und dem Schamanismus. Eine Ausbildung in Geistheilen machte ich 2006/07 bei Georg Paul Huber in Hendschiken und organisierte danach zwei Jahre lang das Geistheilen in einer Selbsterfahrungsgruppe. Mein besonderes Interesse galt der spirituellen Energiemedizin von Dr. Reimar Banis, der Logotherapie von Dr. Viktor Frankl und die Schriften von Dr. Daniel Hell, dem ehemaligen Direktor der psychiatrischen Universitätsklinik Zürich, ohne jedoch formale Studiengänge absolviert zu haben. Eine ganze Reihe von Lehrerinnen spielten zu verschiedenen Zeiten ebenfalls eine bedeutende Rolle, Frauen wie Alice B. Stockham, Elisabeth Haich, Anandamayi Ma, Charlotte Selver und Diana Richardson. Bei Joy Barbezat bildete ich mich 2018/2019 in energetischen Heilen weiter.
In meiner Freizeit beschäftige ich mich mit Geschichte, Kunstgeschichte, Malerei, besuche gerne Museen und Ausstellungen.XXX

